Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der TU München
Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Klinikum rechts der Isar ist als Abteilung in einem Maximalversorger eine der Säulen der Akutmedizin im Großraum München. Neben der klinischen Versorgung im Schockraum, im Operationssaal und auf der Intensivstation ist auch die präklinische Notfallmedizin eine wesentliche Säule.
Zu jedem der Patient*innen gehören auch Angehörige und Freunde. Aus diesem Grund ist die psychosoziale Betreuung dieser zugehörigen Menschen aus dem präklinischen und klinischen Alltag nicht wegzudenken. Zusätzlich verfolgt die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin das Ziel, den Mitarbeiter*innen fürsorglich, wertschätzend und bei Bedarf stabilisierend (Resilienz erhaltend) zu begegnen. Um dieses Ziel fortwährend und, wie in der Medizin üblich, evidenzbasiert zu erreichen, hat sich innerhalb der Klinik eine Forschungsgruppe gebildet, die sich mit dem weiten Feld der Psychotraumatologie und Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) in der Akutmedizin beschäftigt.
Im Rahmen des Verbundprojekts STEPS-B (Standardisierte Einsatzdokumentation PSNV-B) bringt die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin sich mit ihrer psychotraumatologischen Expertise in der Akutmedizin ein. Das Ziel dabei ist, Unterstützungsarbeit für Angehörige der Patienten, genauso wie für Mitarbeitende, auf Basis evidenzbasierter Handlungsempfehlungen anzubieten. Darüber hinaus wird Wissen bezüglich psychosozialer Notfallversorgung generiert, sowie die PSNV um einen weiteren, starken Netzwerkpartner ergänzt.