Ergebnis eines langen Prozesses: 

Das Einsatzprotokoll PSNV-B


Lernen Sie hier das Einsatzprotokoll näher kennen.

Anspruch an ein Einsatzprotokoll für die PSNV-B ist in unseren Augen vor allem, mehreren zentralen Aspekten gerecht zu werden und diese in ein ausgewogenes Verhältnis zueinander zu setzen:

Fachliche Qualität

Was genau soll mit einem Einsatzprotokoll eigentlich genau erfasst werden? Wie bildet man fachliche Standards der PSNV treffend ab? Welche Inhalte können, sollen oder müssen (nicht) abgefragt werden? Immer wieder entwickelten sich aus Fragen zu einzelnen Aspekten grundsätzliche Diskussionen darüber, was PSNV eigentlich ist, kann und soll - und was nicht.

Wissenschaftlichkeit

Wie muss ein Protokoll angelegt sein, damit es auch für wissenschaftliche Zwecke nutzbar ist? Wie lassen sich Inhalte erfassen, um sie beispielsweise im Kontext wissenschaftlicher Studien verwenden zu können? Wie kann der fragliche Inhalt möglichst unmissverständlich und eindeutig für jede/n abgefragt werden? Welche Wortwahl ist dabei sinnvoll?

Praxistauglichkeit

Was nützt ein noch so ausgetüfteltes Einsatzprotokoll, wenn es nicht praxis- und alltagstauglich ist? Wie lässt sich das Protokoll aufbereiten, um den relevanten Inhalt präzise, aber eben vor allem auch möglichst intuitiv und anwenderfreundlich abzufragen? Wie viel Zeit darf das Ausfüllen in Anspruch nehmen? Wo verläuft die Kompromisslinie zwischen Fachlichkeit und Praktikabilität? 

Vor dem Hintergrund dieser und ähnlicher Fragen 
entstand Version 1 (und inzwischen Version 1.1) des neuen Einsatzprotokolls PSNV-B:

Vier Seiten Protokoll ausfüllen - das geht schneller als gedacht

Auf vier Seiten lässt sich alles Wesentliche zum PSNV-Einsatz dokumentieren. Die ersten drei Seiten werden überwiegend durch Ankreuzen ausgefüllt - entsprechend zügig ist das Ausfüllen möglich. Die letzte Seite bietet Raum für einen frei verfassten Einsatzbericht, der neben der Dokumentation relevanter Daten auch der individuellen Verarbeitung dienen soll.

Systematisch von Kapitel zu Kapitel

Der Einsatzbericht ist thematisch in 5 Kapitel aufgeteilt, in denen einem roten Faden folgend durch alle relevanten Aspekte des Einsatzes geführt wird. Dabei gilt: Es soll so viel wie nötig, gleichzeitig aber so wenig wie möglich abgefragt werden.

"Drei mal drei"

Mit jedem Protokoll lassen sich die Daten von bis zu drei betroffenen Personen separat dokumentieren. Genauso sind bis zu drei, wie wir sie nennen, Index-Personen dokumentierbar (Personen also, die beim Ereignis verletzt wurden oder zu Tode kamen).
So kann mit dem Ausfüllen des Protokolls auch bei mehreren involvierten Personen ein differenzierter Eindruck des PSNV-Einsatzes vermittelt werden. 

Anregung zur Reflexion

Items zu im Einsatz vorgenommenen Maßnahmen wie auch zum wahrgenommenen Verhalten der betroffenen Person(en) können die Reflexion der PSNV-Kraft anregen und den Blick auf das eigene Verhalten wie auf das der betroffenen Person(en) schärfen. 

Handschriftlich oder digital?

Das Einsatzprotokoll ist als Papierversion zum Ausdrucken und handschriftlichen Ausfüllen wie auch als PDF-Formular zum digitalen Ausfüllen direkt am PC/Laptop/Tablet verfügbar. 
Eine auf das Einsatzprotokoll abgestimmte Datenbank entsteht derzeit und könnte zukünftig weitere Möglichkeiten der Vereinfachung eröffnen.

Etwas ist unklar? Das lässt sich nachlesen.

Eine Kurzanleitung vermittelt grundlegende Infos zur Benutzung des Einsatzprotokolls. Ein deutlich ausführlicheres Anleitungsheft vermittelt interessierten Leserinnen und Lesern Informationen zum Einsatzprotokoll allgemein wie auch zu jedem einzelnen Item.

Wirken Sie selbst an der Verbesserung des Einsatzprotokolls mit!

Bei der weiteren Verbesserung des Einsatzprotokolls sind wir auf Ihre Erfahrung, Ihre Rückmeldungen und Ideen angewiesen. Bitte unterstützen Sie uns durch das Ausfüllen eines Feedback-Formulars zum Einsatzprotokoll - und kontaktieren Sie uns auch gern direkt zum Zwecke des persönlichen Austausches!