AETAS Kinderstiftung
Die KinderKrisenIntervention der AETAS Kinderstiftung (www.aetas-kinderstiftung.de) unterstützt betroffene Kinder und Jugendliche (0-17Lj.), Bezugspersonen, Fachkräfte und Einrichtungen nach einem eigens entwickelten traumaspezifischen Frühinterventionsansatz, der Aufsuchenden Psychosozial Systemischen Notfallversorgung (APSN; Kern, 2007).
Zu den häufigsten Indikationen gehören der traumatische Tod, lebensbedrohliche medizinische Notfälle, Unfälle oder das Bezeugen von Gewalt bspw. in Form von Suizid oder Tötung. Auch bei großen Schadenslagen, wie dem Anschlag am Olympia Einkaufszentrum 2016, unterstützt die Stiftung betroffene Familien und Einrichtungen.
Betroffene erhalten unmittelbar und bis zu einem Jahr kostenfreie Beratung und Begleitung. Inhaltliche Schwerpunkte sind neben Clearing und früher Erhebung individueller Schutz- und Risikofaktoren, spezifische Interventionen zur Förderung früher Traumaverarbeitung sowie Verlaufsdiagnostik. Neben dieser operativen KinderKrisenIntervention gehören auch Forschung und Lehre zu den Stiftungszielen.
Die AETAS Kinderstiftung bringt im Rahmen des Verbundprojekts STEPS-B (Standardisierte Einsatzdokumentation PSNV-B) ihre Expertise in den Schwerpunktbereich Psychotraumatologie des Kindesalters, systematische Krisenintervention und Verlaufsbegleitung ein. Ihr Ziel ist dabei, neben der Förderung einer hohen spezifischen Fachlichkeit, vor allem die Vernetzung agierender Angebote und die Förderung einer schwellenarmen Versorgung betroffener Kinder und ihrer Bezugssysteme.